shaman poetiX: Yoggaton

— 12/12/2020

spiritual activism, pleasure activism, perreo &  decolonial strategies

Yoggaton workshop und Q&A mit Macque Pereyra

Samstag 12. Dezember 2020, 11 h

Eintritt frei, bitte meldet euch unter der folgenden E-Mail an: feministmagiX@hgb-leipzig.de

 

Ich verstehe kuratorische Arbeit als Teil eines kollektiven Heilungsprozesses, in dem die Verbindungen zu anderen Positionen, Praktiken und Existenzformen aufgezeigt werden können und so die individuelle Arbeit in einem kollektiven und dekolonialen Netzwerk verortet werden kann.
– Verena Melgarejo Weinandt

Yoggaton ist Yoga & Reggaeton. Spiritueller und lustvoller Aktivismus und intensiver Perreo. Yoggaton ist eine Bewegungspraxis, die auf körperlicher, emotionaler, mentaler, spiritueller und dekolonialer Ebene funktioniert. Im Workshop werden wir durch die Praxis des Yoggaton und seine vielschichtigen Aspekte und Inputs gehen. Praktische und theoretische Materialien über dekoloniale Strategien, intersektionalen Feminismus, Spiritualität und Perreo als Ermächtigungsinstrumente werden ausgetauscht.

Ziel dieses Workshops ist die Vertiefung des Verständnisses von verkörpertem Wissen und dem damit verbundenen Empowerment. Die Bedeutung des Körpers als Behälter der Weisheit ist durch westliche Wissensstandards systematisch in den Hintergrund gedrängt worden. Wir werden theoretisches Wissen verknüpfen, das gerade von Autorinnen und Autoren stammt, die mit und vom Körper arbeiten, um die Weisheit unserer eigenen Körper zu erwecken, indem wir die Schnittmengen betonen, aus denen sich diese Theorien im Hinblick auf die Besonderheiten der Gruppe und der Individuen zusammensetzen.
Meditation und Perreo für die Selbstermächtigung!

Kuratiert von Melgarejo Weinandt. Der Workshop ist Teil der Veranstaltungsreihe Feminist MagiX. Dekoloniale Einlassungen/Decolonial Inlets, welche die von Alba D’Urbano und Olga Vostretsova kuratierte Ausstellung Disturbance: witch im Zentrum für Aktuelle Kunst (ZAK) in der Zitadelle Spandau Berlin (10. September bis 31. Dezember 2020) begleitet. Die Veranstaltungsreihe wird unterstützt durch die Bundeszentrale für politische Bildung und realisiert in Kooperation zwischen AtA – Akademie für transkulturellen Austausch an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig, Büro für kulturelle Übersetzungen, District Berlin, Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie der Heinrich-Böll-Stiftung und DFG-Graduiertenkolleg „Das Wissen der Künste“ der UdK Berlin.