Workshop zur vaginalen Selbstuntersuchung

— 23/06/2018

Feministische Gesundheitsrecherchegruppe, Fotos: Inga Zimprich.

Workshop mit Monika Kalkbrenner, Joan Murphy, FGRG

23. Juni 2018, 15 – 19 Uhr

in deutscher Sprache, Englisch möglich

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl, bitte meldet euch bis zum 21. Juni an: kontakt@feministische-recherchegruppe.org.
Kinderbetreuung nach Anmeldung möglich (begrenzte Anzahl).

Essenzieller Teil der feministischen Gesundheitsbewegung waren Selbsthilfekurse, in denen Frauen gemeinsam Wissen und Perspektiven auf weibliche* Geschlechts- und Reproduktionsorgane entwickelten. Besonders durch die vaginalen Selbstuntersuchungen teilten Frauen* ihre Erfahrungen mit ihrem Körper, Zyklus und ihrer Sexualität. Im Workshop sprechen wir mit zwei Protagonist*innen der feministischen Gesundheitsbewegung über ihre Erfahrungen mit Selbstuntersuchungen in den 70er und 80er Jahren. Monika Kalkbrenner war Teil des Frauenselbsthilfeladens 13. Mond, in dem Kurse und Beratungsangebote stattfanden. Joan Murphy leitete in den 80er Jahren Selbstuntersuchungen, u. a. im Feministischen Frauengesundheitszentrum Berlin (FFGZ).

Der Workshop bietet die Möglichkeit, eine vaginale Selbstuntersuchung durchzuführen.

Anmeldung: kontakt@feministische-recherchegruppe.org

Practices of Radical Health Care – Materialien zur Gesundheitsbewegung präsentiert in Ausstellung, Workshops, Veranstaltungen und einer Publikation eine Recherche zur Gesundheitsbewegung West-Berlins. An der Schnittstelle zwischen Frauen*bewegung und Hausbesetzer*innenszene entstanden radikale Gesundheitsinstitutionen. Feministische Initiativen organisierten vaginale Selbstuntersuchung, Selbsthilfegruppen und autonome Beratungen. In Practices of Radical Health Care erarbeitet die Feministische Gesundheitsrecherchegruppe Displays und Collagen, die Gespräche zur Gesundheitsbewegung, visuelles Material, Dokumente und Publikationen subjektiv zusammenbringen. Darin geht sie den didaktischen Möglichkeiten und instruktiven Momenten der Gesundheitsbewegung nach.

Wir versuchen größtmögliche Barrierearmut herzustellen. Bei Bedarf kontaktiert uns bitte rechtzeitig über press@district-berlin.com.