Info

District * Schule ohne Zentrum ist ein queer-feministisches Kunst- und Kulturzentrum in Berlin. Seit 2009 arbeiten wir als Entwicklungs- und Reflexionsstätte für künstlerische Forschung und Praxis, kritische Bildungsarbeit, trans*disziplinäres kulturelles Arbeiten und diskriminierungskritische Wissens- und Theoriebildung. Geprägt von intersektionalen, queeren, diskriminierungskritischen und dekolonialen Ansätzen erkundet District das Kuratorische als performative wie analytische Praxis und erprobt Formen von Gemeinschaft. Mit Fokus auf die Verortung von künstlerischer Praxis in den Spannungsfeldern von Körper und Stadtraum, Infrastruktur und Begehren, Ökologien und Performanz, Geschichte und Imagination entwickelt District kollaborative und rechercheorientierte Formate.

  • Luis Berríos-Negrón, Collapsed Greenhouse (Scenography for Undisciplinary Learning), 2016

Team

Beziehungen & Nachbarschaften

District geht aus einer wachsenden, vielstimmigen Gemeinschaft von Einzelpersonen, Initiativen und Institutionen hervor, die sich programmatisch einbringt und dazu beiträgt District als Laboratorium für gegenwärtige künstlerisch-geistige Arbeitsweisen langfristig zu behaupten. Verschiedene Formen der Nachbarschaft und emanzipatorische Momente der Freundschaft bilden dabei Anlässe, um Gegenwart mit den Mitteln der Kunst für unterschiedliche Perspektiven und Formen des Wissens zu öffnen. Mit intersektionalem Bewusstsein schafft District einen Raum des kritischen Dialogs und heterogener Allianzen, vor allem in Bezug auf queere, feministische, dekoloniale und antirassistische Politiken und erprobt neue Formen von Gemeinschaft.

Assoziierte Künstler*innen, Kurator*innen, Forscher*innen und Kollektive:
Magda Albrecht, Nathalie Anguezomo Mba Bikoro & Anaïs Héraud-Louisadat, Qwigo L. Baldwin, Kathrin Becker, Maria Josephina Bengan Making, Luis Berrios-Negron, Anna Bitkina, Eva Birkenstock, Bryndís Björnsdóttir, Miona Bogović, Daniela Burger, Paolo Caffoni, María del Mar do Castro Varela, Aïcha Diallo, María do Mar Castro Varela, Discoteca Flaming Star, Antke Engel, Danja Erni, Feministische Gesundheitsrecherchegruppe, Chiara Figone, Joerg Franzbecker, Ulrike Gerhardt, Julia Gießler, Karina Griffith, Ayşe Güleç, Azra Gül, Pieterjan Grandry, Emma Haugh, Nataša Ilić, Stine Marie Jacobsen, Klassensprachen, Bettina Knaup, Katja Kobolt, Inga Lāce, Ani Lachnitt, Anna Letsiou, Verena Melgarejo Weinandt, Suzana Milevska, NAILS* Kollektiv post-UdK, Michaela Richter, Occupational Hazard Project, Pınar Öğrenci, Shanti Suki Osman, Shanika Perera, Xandra Popescu, Johannes Paul Raether, Lukas Reus, Elske Rosenfeld, Lorenzo Sandoval, Francis Seeck Jana Seehusen, Ferdiansyah Thajib, Jessica Lauren Elizabeth Taylor, The Many Headed Hydra, Maria Veits, Jelena Vesić, Julian Weber, Yvonne Wilhelm (knowbotiq)

Assoziierte Initiativen und Organisationen:
Alice Salomon Hochschule
Alpha Nova Galerie Futura
aproduction e.V.
Archive Books
Colomboscope Festival, Colombo, Sri Lanka
Institut für Queer Theory
KontextSchule
Kunci Cultural Studies Center
Latvian Center for Contemporary Art
Lothringer13 Florida
Nida Art Colony
Archiv der DDR-Opposition / Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.

Partner*innen & Förderung

Auf unterstützender Ebene sind langfristige Kollaborationen und Partnerschaften für District als gemeinnützige Organisation unerlässlich. Eine solche Partnerschaft besteht zur Malzfabrik, die District seit ihrer Gründung institutionell unterstützt. Die Malzfabrik sorgt für Districts Infrastruktur, indem die Teilzeitstellen des Kernteams und die Mieten der Büro- und Ausstellungsräume finanziert. Die Umsetzung unseres Programms wird größtenteils durch öffentliche Gelder in Form von Projektförderungen und Stipendien sowie durch private Stiftungen, Spenden und Sponsorings ermöglicht. Den Wettbewerbsbedingungen der öffentlichen Kulturförderung stellen wir uns seit Jahren mit wachsendem Erfolg, der jedoch von Schwankungen gezeichnet ist und sein wird. Oft sind es zudem die experimentelleren und disziplinverschränkenden Vorhaben oder jene, die aus spontaner Notwendigkeit entstehen, die ohne die Unterstützung von engagierte Partner*innen und Förder*innen nicht möglich wären, weil sie den Logiken und zeitlichen Bedingungen der öffentlichen Hand nicht entsprechen.

Um District als Ort und Gemeinschaft, Idee und Praxis möglich zu machen, leisten bereits viele kleine und größere Beiträge. Wenn Sie als Person, Gruppe, Organisation oder Unternehmen zu unseren Unterstützer*innen gehören wollen, berichten wir Ihnen gerne persönlich über die unterschiedlichen Partnerschaften und Fördermöglichkeiten.

Über Spenden auf unser Konto freuen wir uns jederzeit (und stellen auch gerne Spendenbescheinigungen aus):

District gGmbH
IBAN: DE35 1004 0000 0330 3484 00
BIC: COBADEFFXXX
Verwendungszweck: Spende
Commerzbank Berlin

Ab 2019 sind wir auf der Suche nach einer zweiten institutionellen Unterstützer*in, da District nachhaltige Arbeitsbedingungen herstellen möchte und sich zugleich – vor allem für die Umsetzung von Programmen kultureller und politischer Bildung sowie künstlerischer Forschung – vergrößert. Die Förderung der Malzfabrik ist langfristig gesichert, sie reicht aber bereits jetzt nicht mehr für eine stabile und nachhaltige Basis unserer Arbeit aus.

Kontakt Partner*innen und Förderung:
Andrea Caroline Keppler

Raum zum mieten

Wir suchen nach neuen Nachbar*innen.
Unser Kabinett (75 qm) und unser Archivraum (48 qm) stehen zur kurzfristigen und temporären Vermietung zur Verfügung.
Bei Interesse wendet euch bitte an post@district-berlin.com.

Directions

Fußweg: Verlassen Sie den S-Bahnhof Südkreuz auf der Ostseite, Ausgang Tempelhof. Passieren Sie die Unterführung, laufen Sie an IKEA vorbei und überqueren Sie die Parkplätze. Betreten Sie das Gelände der Malzfabrik mit ihren vier markanten Schornsteinen. Anreise mit dem Bus: Verlassen Sie den Bahnhof S-Bahn Südkreuz in Richtung Westseite, nehmen Sie den Bus Nummer 106 (in Richtung Schöneberg/Lindenhof) bis Eresburgstraße. Der Bus fährt alle zwanzig Minuten.

Asterisk *: ist ein Mittel der sprachlichen Darstellung aller sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten mit der Intention, durch Strahlen auch denjenigen Menschen gerecht zu werden, welche nicht in das normbehaftete und ausschließlich Frau/Mann-Schema hineinpassen (wollen), wie beispielsweise Intersexuelle, queers oder Transgender.
(Quelle: Spiegelblicke: Perspektiven Schwarzer Bewegung in Deutschland. Camilla Ridha, Christelle Nkwendja-Ngnoubamdjum, Denise Bergold-Caldwell, Eleonore Wiedenroth-Coulibaly, Hadija Haruna-Oelker und Laura Digoh (Hrsg), 2015, Orlanda Verlag)

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