Workshopreihe: Forschung zu Yoggaton als Empowerment und dekoloniale Körperpraxis

14/09/2019 — 10/11/2019

Maque Pereyra, Yoggaton, Fotos: Verena Melgarejo Weinandt

Forschung zu Yoggaton als Empowerment und dekoloniale Körperpraxis

Maque Pereyra

Workshopreihe

Samstag, 14. und Sonntag, 15. September, 16 – 19.30 h
Samstag, 19 . und Sonntag, 20. Oktober, 16 – 19.30 h
Samstag, 9. und Sonntag, 10. November, 16 – 19.30 h

Sprache: Englisch (bei Bedarf auch Deutsch und Spanisch)

 

Sexuelle Energie ist kreative Energie, die es verdient, geweckt zu werden, um dann auf respektvolle, liebevolle und einvernehmliche Weise geteilt zu werden.

Maque Pereyra und District * Schule ohne Zentrum laden euch ein, an der Recherche Yoggaton als Empowerment und dekoloniale Körperpraxis teilzunehmen:

Die Praxis von Yoggaton steht für die Kombination von Yoga&Reggaeton. Es ist eine Bewegungspraxis, die auf körperlicher, emotionaler, mentaler und spiritueller Ebene arbeitet. Durch eine Reihe von Übungen versammelt Yoggaton Yoga-Asanas und spirituelle Prinzipien, andine Spiritualität, Fitness, geführte Meditationsübungen und Perreo – ein Tanz zum Reggaeton, der dem Twerk ähnelt. Yoggaton bietet die Möglichkeit eines intensiven Aerobic-Trainings sowie die Möglichkeit, an der Selbstheilung und Selbstverwirklichung durch die Entwicklung von Bewusstsein und körperliche Kraft, Spaß und Sinnlichkeit zu arbeiten. Ziel der Praxis ist es, eine tiefere Erkenntnis der Einheit Körper-Geist-Seele zu fördern, um ein vollständiges Selbst zu entwickeln. Die Forschung wird in einer Reihe theoretischer und praktischer Workshops durchgeführt.

Wenn du an der Workshopreihe teilnehmen möchtest, sende uns bis 8. September ein kurzes Statement an: post@district-berlin.com.

Schwarze und Indigene Menschen, People of Color und Menschen, die sich irgendwo im FLINT*Spektrum verorten (Frauen*, Lesben, Inter*, Nichtbinär, Trans*Menschen) werden bei der Anmeldung bevorzugt.

 

Maque Pereyra ist eine in Berlin lebende Künstlerin, Performerin, Djane, Tänzerin und spirituelle Aktivistin. 2018 hat sie den Master des SoDA-Programm an der UdK-HZT abgeschlossen. Ein DAAD Stipendium im Bereich der Performing Arts wurde ihr von 2016 bis 2018 gewährt. In ihrer Heimat Bolivien hat sie 2014 einen BA-Abschluss in Psychologie erworben. Ihre Arbeit wurde auf verschiedenen internationalen Festivals und Bühnen gezeigt u.a. region(es), New York (2019), WHOLE. United Queer Festival, Ferropolis (2018). Zweimal wurde sie mit dem Kunstpreis Premio Plurinacional Eduardo Abaroa ausgezeichnet (2013 und 2014). Derzeit arbeitet sie an der Verbreitung der Praxis des Yoggaton – einer von ihr entwickelten Bewegungspraxis.  Maque Pereyra ist unsere neue District Atelier- und Forschungsstipendiatin 2019/2020.

Das Atelier- und Recherchestipendium 2019/2020 zu Yoggaton als Empowerment und dekoloniale Körperpraxis ist ein Projekt von Verena Melgarejo Weinandt und District * Schule ohne Zentrum, in Kooperation mit dem sonntagsbureau in der Amerika-Gendenkbibliothek Berlin und dem Verlag Zaglossus. Mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei von Berlin – Kulturelle Angelegenheiten.